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Zug der Erinnerung

Vom 22. bis 24.10. machte der „Zug der Erinnerung“ unter der Organisation dreier Neustädter Gymnasien und der IGS Deidesheim/Wachenheim in Neustadt-Böbig Halt. Die 7. und 8. Klassen der IGS und die beiden 10. Klassen der Realschule plus nutzten die Gelegenheit, das mobile Museum zu besuchen und an die Schicksale der deportierten Kinder zu erinnern.

Obwohl es keine genauen Zahlen gibt, schätzt man heute, dass in der Zeit von 1940 bis 1945 von der SS etwa 1,5 Millionen Kinder und Jugendliche mit Hilfe der Deutschen Reichsbahn in Konzentrationslager  verschleppt wurden. Der „Zug der Erinnerung“ möchte an diese Einzelschicksale erinnern. Durch Fotos, Briefe und verschiedene andere Lebenszeugnisse, die in den verschiedenen Wagen ausgestellt sind, wird die Geschichte der Deportationen in beispielhaften Biografien nacherzählt.

Der Besuch des Zuges knüpft nahtlos an verschiedene unterrichtliche Projekte und Aktionen an, die die IGS als „Schule ohne Rassismus“ zum Thema Nationalsozialismus durchführte. So ist der „Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus“ am 28. Januar schon seit Jahren Thema im Assembly; vor wenigen Tagen nahmen einige Schülerinnen und Schüler am Gesprächskreis in der jüdischen Synagoge zum Gedenken an die Reichspogromnacht teil und führten danach eine Reinigungsaktion auf dem jüdischen Friedhof in Deidesheim durch, in Fortführung einer langjährigen Tradition der Realschule plus. Ganz aktuell lesen die 8.Klässler im Fach Deutsch nach dem Besuch einer Jugendbuchausstellung Landauer im Haus am Westbahnhof verschiedene Jugendbücher zum Thema. Eine Dokumentation der Unterrichtsreihe wird in wenigen Wochen auf der Homepage zu finden sein.

Geplant ist ebenfalls noch der Besuch der aktuellen Ausstellung „NS-Psychiatrie in der Pfalz“  und der KZ-Gedenkstätte in Osthofen.

Sinan Beygo (Tutor im 8. Jg.)

Fotos und Bericht vom Unterrichtsgang der Klasse 7a 

 

Im Oktober waren viele Schüler der IGS und RGS im "Zug der Erinnerung". In der Ausstellung handelt es sich um die Verbrechen von Adolf Hitler.

 

Die Schüler fanden es sehr interessant und konnten mit den zwei Arbeitsblättern viel über den zweiten Weltkrieg lernen.

 

Die Menschen wurden mit einem Zug in ein Konzentrationslager (KZ) geliefert, wo sie dann gefoltert und danach getötet/vergast wurden. Vor allem Juden und die Leute, die Hitlers Bild nicht entsprachen, wurden ins KZ gebracht. Er wollte nämlich, dass alle Leute blond und blauäugig waren, was eigentlich komisch war, denn er war das Gegenteil davon.

 

Wir fanden den "Zug der Erinnerung" interessant, aber auch traurig, denn man konnte sehen, dass auch Kinder unter schlimmen Umständen ins KZ gebracht wurden.

Verena Humm und Christine Behr (Klasse 7a)

 

Im Frühjahr 2009 besuchte der damalige Jahrgang 5 (Trixi Traube) die Ausstellung.   

 

Rückblick auf die Ausstellung im Frühjahr 2009

 

 

 

weitere Informationen und Fotos unter: Zug der Erinnerung