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Klassensprechersitzung Förderrung + Protokolle SEB

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Klassenelternsprecher/innen-Sitzung vom 26.11.2013

 

Förderlehrer an der IGS DeiWa

                                                                                                                                            

Anwesende:

Heike Dick, Karina Roth, Stephanie Totaro,  Sabine Heinrich, Andre Matta, Andreas Wolff,   Thomas Bergner, Gundula Diehl, Franz Josef Blumenstiel, Stephan Heilscher, Sabine Dienelt, Sabine Merone-Bolter, Dieter Hertel, Ralf Seibolt, Reiner Simmat-Stoll, Sabine Rauen-Mißmal, Nadia Gubi, Petra Mayer

Georg Dumont (Schulleiter)

Protokollant:

Thomas Bergner

Es wurde durch Herrn Matta und Herrn Dumont den Grund der Zusammenkunft erläutert.

Auszug Protokolle vom24.09.2013 und 29.10.2013

Herr Matta ist von zwei Eltern angesprochen worden, die bemängelten, dass an der IGS zu wenige Förderlehrer vorhanden seien. Laut ADD sind genügend Förderlehrer an der IGS. Sollte keine Lösung dieses Problems gefunden werden, will Herr Matta im Namen des Schulelternbeirats intervenieren. Der Schulelternbeirat hat Herrn Matta beauftragt im Namen des SEB mit der ADD in Verbindung zu treten.

Laut Herrn Dumont errechnet sich der Bedarf an Förderlehrerstunden wie folgt

Gesamtschülerzahl Vorjahr x 0,2 + 37 Stunden   Für die IGS also

578x0,2 + 37 Stunden =   146,6 Stunden

Faktisch an der Schule sind 3 Vollzeitstellen plus einer pädagogischen Fachkraft also 133 Stunden.

Frau Krieg ist Vertretungskraft, deren Vertrag zum 21.12. 13 ausläuft.

Im 6-er Jahrgang geht Frau Gutting (Vollzeit) hierfür kommt Herr Karius, allerdings nur mit 19 Wochenstunden. Mit dieser Stundenzahl können keine 2 Jahrgänge abgedeckt werden.

Die vorhandenen Förderlehrer sind lt. Herrn Dumont gleichmäßig auf die Standorte Deidesheim und Wachenheim aufgeteilt.

Bei der Dienstbesprechung der Schulleiter der Integrierten Gesamtschulen in Mainz wurde laut Herrn Dumont die Anregung pro Jahrgang einen Förderlehrer zu stellen dem  Ministerium vorgebracht.

Dieses Jahr wurden 14 Kinder mit Gutachten aufgenommen. Insgesamt besuchen 38 Kinder mit Förderbedarf die IGS Deidesheim-Wachenheim. Erschwerend kommt hinzu, dass durch den Doppelstandort es  aufgrund der Fahrzeit nicht möglich ist, die Stunden direkt hintereinander zu halten.

Herr Dumont hat noch ein Gespräch mit der ADD in dem er auf die besondere Situation hinweisen will und zusätzliche Lehrerstunden einfordern will. Sollte das Gespräch zu keinem befriedigenden Ergebnis führen, will sich auch der Schulelternbeirat an die ADD wenden.

Aufgrund der hervorragenden Arbeit von Förderlehrern und Integrationshelfern ist es gelungen sogar bei einem Schüler in I-Status aufzuheben. Dies zeigt, wie wichtig eine gute Versorgung von Förderlehrern an der Schule ist.

Herr Matta hat sich bei der ADD(Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz) erkundigt wie es mit der Versorgung von Förderlehrer an der Schule bestellt ist. Die Antwort war ähnlich, nur das sich die Anzahl der Förderlehrer an der Gesamtanzahl der Schüler berechnet. Also nicht wie angenommen an der Anzahl der Kinder mit Förderbedarf.  Somit ist die Schule zurzeit ausreichend mit Förderlehrer versorgt.  Dennoch wird sich ständig bemüht  die Zahl der Förderkräfte zu erhöhen.

Dieses Thema scheint in der Elternschaft nicht ausreichend bekannt zu sein was ein Kind mit Förderbedarf ist. Unsere Schule ist Schwerpunktschule, was heißt das usw.?  Aus der Fragestellung der Eltern, hat der SEB Aufklärungsbedarf festgestellt. Hierzu werden die Klassenelternsprecher/in  + Vertreter/in zu einer Information Veranstaltung der Schule eingeladen. Der SEB hofft und wünscht sich ein rege Teilnahme, damit die Klassenelternsprecher/in  + Vertreter/in bei ihrem nächsten Elternabend  die Erziehungsberechtigten der Kinder informieren können. Uns ist dabei wichtig, dass den Eltern klar ist wer förderberechtigt ist und wer nicht. Natürlich kann man von Fall zu Fall mit Rücksprache der Tutoren / Fachlehren die hilfe der Förderkräfte auch ohne Sonderpädagogisches Gutachten in Anspruch nehmen. 

Sitzung

 

Nachdem Begrüßung und den Erläuterungen  an die Klassenelternsprecher/innen herangetragen wurden, gab es die ersten Wortmeldungen.

Es wurden hauptsächlich von 2 Förderkindern berichtet, die nach Aussage der betroffenen Eltern nicht ausreichend bzw. nicht qualifiziert  genug versorgt werden. Für die Kinder wurde zum Beispiel ihr Förderplan nicht weitergeschrieben.  Förderlehrer berichten, dass sie sich teilweise überfordert fühlen. Dies entsteht zum Beispiel durch die Standortfahrten zwischen den beiden Schulen(keine Pause- Zeiten). Das Ausscheiden von Frau Gutting hatte zur Folge, dass der Jahrgang 6 „Wilma Worschtkordel“  keine „eigene“ Förderlehrkraft mehr hat. Allerdings hat der Jahrgang 6 die meisten Förderwochenstunden. Dies sind alles Faktoren, die zurzeit für die Betroffenen  ein nicht zufriedenstellender Zustand ist. Die Schule weiß von den Vorgängen und ist bemüht die Förderung an der Schule zu optimieren.  Eine Mutter eines Förderkindes hat ein Brief an die Landesregierung verfasst. Dieser Brief lag dem Gremium zu Ansicht nicht vor. Die Schule wird nach der Sitzung der Mutter ihre Empfehlung aussprechen. Ob der Brief an die Landesregierung  versendet wird, liegt allerdings an der Entscheidung der Mutter. Es ist aber sicher, selbst wenn sie mit ihrer Meinung Recht hat, wird sich erfahrungsgemäß temporär an der Lage und der Bemessungsgrundlage der Förderlehrer nichts ändern. Daher kam die Empfehlung, wer weiß wo es gut läuft  oder eine Idee hat  wie man an der Lage etwas ändern kann, soll die dem Schulelternbeirat oder der Schule mitteilen. Es kam allerdings auch zur Rede das „starke Kinder“ durch Förderkinder gebremst werden. Hierzu sei zu erwähnen, dass wir als Eltern mit unseren Kindern die Schulform IGS gewählt haben. Aus eigenen Erfahrungen von Eltern aus den oberen Klassenstufen wurde berichtet, dass die Kinder in der Regel gerne zu Schule gehen  und auch dort mit aller Art von Widrigkeiten zu Recht gekommen sind. Die Planung für die Oberstufe ist im vollen Gange, die Schule ist im Aufbau Alle geben ihr Bestes. Viele sind bemüht die Schule zu unterstützen, daher müssen wir auch der Schule ein wenig vertrauen, ohne nicht darauf zu verzichten, auf  Missstände hinzuweisen und bei den Lösungen unterstützend mitzu-wirken.

Die Klassenelternsprecher/innen beschwerten sich über zu wenig Information seitens der Schule. Hierzu wurde erwähnt, dass auf der Homepage der Schule die Protokolle des SEBs veröffentlicht sind. Der SEB und die Schule freuen sich über Anfragen, Lob und Kritik seitens der Eltern und wir werden gemeinsam Lösungsansätze ausarbeiten und versuchen die Lage der Betroffene zu verbessern. Der SEB hofft durch diese Veranstaltung die Scheu der Klassenelternsprecher/innen abgebaut zu haben. Fragen beantwortet und die Eigeninitiative geweckt zu haben. Der SEB bedankt sich für die rege Teilnahme und den Wortmeldungen und ist für weitere Veranstaltungen dieser Art offen.

Sitzungsdauer  19:00 – 20:40 Uhr

 

Deidesheim/Wachenheim/Bad Dürkheim

Thomas Bergner