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Sitzung am 26. Mai 2015

Protokoll SEB Sitzung 26.Mai 2015

 

Anwesend: Thomas Bergner, Georg Dumont, Karina Roth, Cathrine O´Sullivan, Susanne Pauker, Susanne Lantz, Andreas Wolff, Mario Gros, Dorothea Palm, Romy Oberholz, Birgit Kaufmann, Manu Gabert

Gast: Ulrike Gajewski ( Didaktische Koordinatorin)

Entschuldigt:  Angela Lang-Wegner, Rudolf Hoffmann, Stefanie Eller

 

1.  Protokollgenehmigung

Das Protokoll vom 24.02.15 wurde ohne Änderung genehmigt

 

2. Vorstellung von Ulrike Gajewski

Frau Gajewski ist seit 2010 Tutorin im Jahrgang 8, und seit April 2015 konnte nun mit ihr die Stelle der didaktischen Koordinatorin besetzt werden. Ihre Aufgaben sind z.B  Planen und Durchführen von Lehrerfortbildungsprogrammen, Koordination fächerübergreifender methodischer und didaktischer Vorhaben, Entwicklung des Schulprogrammes, Koordination der SELG, pädagogische Beratung der Schulleitung, etc.  Die Stelle der Didaktischen Koordinatorin ist in der „Schulhierarchie“ die 2. Stellvertretung des Schulleiters. Frau Gajewski  hat 4 Kinder, 2 bereits auf der IGS DeiWa und war vor 2010 auf einer Schule in Eisenberg.                                                                                                                               

3. Handy´s bzw. Smartphones in der Schule und auf schulischen Freizeiten

Leider gibt es bezüglich der Handy-Verwahrung noch keine einheitliche Regelung. Fakt ist, dass eingesammelte Geräte nach 13.00 Uhr an den Schüler wieder herausgegeben werden müssen. Ein Mobiltelefon darf nicht über Nacht einbehalten werden, dies hat Versicherungsrechtliche Gründe und ist so auch unter III /2 in der4 Hausordnung vermerkt. Im GZ-Bereich werden die Kinder aufgefordert die Telefone in der Tasche zu lassen, was nicht immer bzw. selten funktioniert.

Eine wünschenswerte Regelung bei Klassenfahrten wäre z.B. dass die Geräte auf der Hin- und Rückfahrt zum Musik hören genutzt werden können. Dann aber über Tag in den Spinten oder Schränken verwahrt werden und am Abend wieder genutzt werden dürfen. Hier wäre wünschenswert, wenn die Lehrer mit ihren Schülern eine individuelle Regelung finden könnten. Rechtlich gibt es zur Mobil-Nutzung weder auf Klassenfahrt noch in der Schule keine Regelung.

 

4. Hausordnung der Schule

Es wurden die Änderungswünsche der SV besprochen und kurz diskutiert. Manu Gabert geht am 28.Mai zum nochmaligen Abgleich des Lehrer-/SV- und SEB- Vertreter – Treffens zum Erstellen der Hausordnung.

 

 

5. Was ist eigentlich Toleranz? Was  wird faktisch/praktisch vermittelt. Themen wie Homosexualität, Islam, Gender, Sexualkunde und Familie. Wie unsere Schule die Kinder prägt.

Diese Frage wurde von Andreas Wolff gestellt. Ihm ist es wichtig zu erfahren welche Organisationen zu einzelnen Themen (kirchliche, Pro-Familia, Vereine etc.) in die Schule eingeladen werden. Wird zu einzelnen Themen eine Bandbreite angeboten, dass die Kinder wirklich selbstkritisch ihre Meinung bilden können – wird Toleranz im eigentlichen Sinne gelehrt?! Wünschenswert wäre mehr Transparenz bei Projekten und schulischen Inhalten: „Lehrpläne geben Rahmen vor – wie werden diese Inhaltlich gefüllt?“         

Bei diesem Themenpunkt fiel allen SEB-Mitgliedern auf, dass dies ein großes Feld ist und man hierzu gerne mehr besprechen möchte, dies aber den Rahmen einer SEB-Sitzung sprengen würde.  Hierzu muss ein separater Termin gefunden werden.

 

6. Antwortschreiben Herr Ihlenfeld Amokschutz

Herr Ihlenfeld lehnte aufgrund der bevorstehenden Baumaßnahmen eine Kostenübernahme der vom SEB gewünschten Mobil-Telefonen  für jeden Raum im jetzigen Schulgebäude ab. Er verwies auch darauf, dass die Polizei eine Schulgebäudebegehung (2009) gemacht hätte und der Einsatz solcher Telefone nicht zu befürworten wäre.

Der SEB behält sich vor, einen erneuten Schriftwechsel mit Herrn Ihlenfeld bezüglich des Amokschutzes in der Umbauphase zu forcieren.

 

7. Bahnstreik. Aussage der Schule: „Ist egal, wie die Kinder heimkommen!“

Fakt ist, dass alle Schüler die auf die Bahn angewiesen waren, beim ersten überraschenden  Streiktag nach der 6. Stunde entlassen wurden. Da nach 13.20 kein Zug mehr verkehren sollte. An den darauffolgenden Streiktagen wurde jedoch von den Schülern verlangt ihre Heimfahrt selbst zu regeln, da nicht einzusehen ist, dass permanent Unterricht ausfällt bzw. versäumt wird.

 

8. Mensa Deidesheim - Essensverwertung

Streitpunkt ist, dass Schüler die nicht zum Mittagessen angemeldet sind, von Essenskindern mit verpflegt werden. Das Argument der Schüler ist, dass sie sich ein Mal nachholen dürfen, dies aber nicht tun und so ihren Mitschülern etwas Gutes tun : „Das Essen würde ja eh weggeschmissen!“

Der Caterer argumentiert damit, je mehr Schüler „mitversorgt“ werden, je weniger werden regulär zum Essen angemeldet. Der SEB einigte sich darauf, dass keine Besucherkinder in der Mensa geduldet werden.

 

9. Schulbibliothek Deidesheim. „Kinder fühlen sich nicht gut betreut“

Es gibt Beschwerden einiger Kinder, dass sie sich in der Schulbibliothek nicht wohl fühlen würden.  Sie würden oft ermahnt werden und die Bibliothekarin wäre unfreundlich. Die Beschwerde wird an Frau Heinrich weitergegeben, und für eine Lösung bzw. Regelung gesorgt.

 

10. Eltern gehen von einer anderen Schule aus (Tag der offenen Tür)

Rückmeldung Jahrg. 5: Wandertage sind schlecht organisiert, Kinder müssen im Wald (Kurpfalzpark) abgeholt werden, eine Fahrgemeinschaft wird nicht von den Lehrern mit koordiniert, was dazu fährt, dass viele einzeln fahren. Berufstätige Eltern haben damit große Probleme.  

Thomas Bergner bemängelt, dass die Kommunikation von vielen Eltern als schlecht empfunden werde. Oft liefen Infos ausschließlich über die Kinder. Hausaufgaben würden von vielen Lehrern nicht in Form von Wochenplänen aufgegeben und wenn doch, dann nicht konsequent kontrolliert, hier sei kein einheitliches Konzept zu erkennen, das Schülern und Eltern einen Rahmen bietet. Jeder Lehrer argumentiere anders. Der SEB will sich künftig besser auf den Tag der offenen Tür vorbereiten. Es sollen die pädagogischen Schwerpunkte vorgestellt werden, die auch im Schulkonzept verankert sind bzw. die mehrheitlich vom Kollegium praktiziert werden. 

Vertretungsstunden sind nicht kommuniziert - die Kinder wissen nicht, wer in der nächsten Vertretungsstunde Ansprechpartner ist. Die Schulleitung will dieses Anliegen an die Stufenleitung weitergeben. 

 

Sitzungsende 22.20 Uhr

Nächste Sitzung  23.06.2015 in Deidesheim

Protokoll: Manu Gabert