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Schulanfangsgottesdienst

zum Thema: Glaube-Liebe-Hoffnung am 31. August 2009

Bereits im letzten Schuljahr fand an der IGS ein Schulanfangsgottesdienst statt (Infos unter: Schulanfangsgottesdienst 08/09) . Ein Netz der Wünsche im Treppenhaus der Schule erinnert uns bis heute daran.

Mit der Möglichkeit diesmal auf zwei Jahrgänge zurückzugreifen, war es der Fachgruppe Ethik/Religion ein besonderes Anliegen alle Schülerinnen und Schüler in den Gottesdienst aktiv zu integrieren. Bereits in den Sommerferien traf sich eine Schülergruppe unter der Leitung von Frau Lübke, Frau Wild und Frau Müller und übte einige Instrumentalstücke ein. In der ersten Schulwoche fanden die Schüler des 6er-Jgs. im Ehtik- und Religionsunterricht zu einer individuellen Umsetzungen des Themas. Jede Klassse des neuen 5er-Jgs. formulierte Wünsche zum neuen Schuljahr.

Besonders wichtig war uns, kein Kind auszuschließen. Als Integrierte Gesamtschule möchten wir bewusst überkonfessionell und interreligiös arbeiten - der Gottesdienst fand in der kath. Edith-Stein Kirche statt und wurde von dem ev. Pfarrer Manfred Storck begleitet. Die Schülerinnen und Schüler des Ethikunterichtes brachten ihre Gedanken zum Thema ein und erlebten die IGS als integrative Schulgemeinschaft. Sie waren stolz über ihren Beitrag.

Mit der Durchführung von Schulanfangsgottesdiensten möchten wir einen Beitrag zur Werteorientierung leisten und die sozialen Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler fördern. Bei der Erarbeitung des Programm sind wir bestrebt ein ganzheitliches Konzept zu entwickeln und umzusetzen. Zukünftige Schulanfangsgottesdienste möchten wir längerfristig planen und die Schüler bereits in die Vorplanung einbeziehen.

 

Ablauf (Zeit: ca. 8.10 Uhr bis 9.10 Uhr):

  1. Gitarrenmusik zum stillen Ankommen (Georg)
  2. Einzug der Musiker, dann Lied: „Lasst uns beginnen" (Isabel, SchülerInnen)
  3. Begrüßung und Einstimmung (Georg)
  4. Lied: „Danke für diesen guten Morgen" (Strophe 1-3: Chor, 4-6 alle)
  5. Überleitung (Georg)
  6. 16 Wünsche für das neue Schuljahr (Jg.5; Michael); immer nach vier Wünschen spielen Marie und Isabel ein musikalisches Motiv
  7. Überleitung (Georg)
  8. Schülergedanken zu Glaube-Liebe-Hoffnung aus Jg 6: Farbige Buchstaben aufhängen (Katharina, Frank u. Schüler); Schüler der Ethikgruppe (6) füllen diese mit Worten und einem Plakat (Tonja); Leiter der Hoffnung (Frank u. Schüler)
  9. Gedanken zum Thema (Manfred)
  10. Lied: „Lasst uns miteinander" (alle)
  11. Fürbitten und Wünsche (Schüler tragen Texte aus Reli, Jg.6 vor, Georg) dazwischen: Katharina (5a) mit Klarinette: „Viele kleine Leute"
  12. Lied: „Schalom chaverim" (alle)
  13. Vater unser (Manfred, alle)
  14. Kanon: „Jeder kann was prima machen" (Georg, alle)
  15. Irischer Segen (Marie)
  16. Zum Abschluss: „Summertime" (Isabel mit Schülern)

 

 

Nach dem Stück: "Lasst uns beginnen" begrüßte Georg Dumont alle Schüler, Lehrer und Eltern.

Das Orchester spielte: "Danke für diesen guten Morgen" und alle Anwesenden stimmten mit ein.

Nach den16 Wünschen des 5er-Jgs.; dem Aufhängen des Themas durch eine bunte Buchstabenfolge (erstellt von der Kl. 6b); trugen die Schüler und Schülerinnen des Ethikunterrichtes ein Akrostichon zu den Worten Glaube, Liebe und Hoffnung vor.

Georg Dumont betonte den interreligösen Aspekt der Schule

Eine Religionsgruppe symbolisierte anhand einer Leiter die Aussage: " Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen."

Nach Fabian versuchte nun auch Alicia die Leiter zu erklimmen. Entscheidend ist die Freundschaft - als besondere Form der Liebe - ihrer Mitschüler, sie hielten die Leiter und bildeten damit ein festes Fundament für dieses Experiment.

Pfarrer Manfred Storck betonte in seinen Gedanken den Aspekt des Miteinanders und erhob das Lied: "Jeder kann was prima machen" zur Schulhymne.