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Tourismus-Wettbewerb der Metropolregion Rhein-Neckar

Für den Tourismus-Wettbewerb der Metropolregion Rhein-Neckar entwarfen sieben Schüler/-innen aus dem Jahrgang "Trixi Traube" ein Brettspiel. Betreut wurde die Schülergruppe von Herrn Laska. Für ihren Wettbewerbsbeitrag erzielten sie den dritten Platz (siehe Artikel vom 20.11.). Der Radiosender "Antenne Neustadt Pfalz" erfuhr davon und lud heute, am 21.11., zum folgenden Interview ein: Radiobeitrag Brettspiel.

Natascha Arnold, Lea Ohler, Lorenz Kirsch, Alexander Ruschmatitsch und Yönel Özdüzenciler standen schon parat, als Redakteur Herr Roßmann eintraf. Das Spiel lerne er am besten kennen, wenn eine Runde gespielt würde. Also wurde das große Spielbrett geholt, die Karten ausgelegt und die Spielfiguren an den jeweils für den Spieler gezogenen Startpunkt aufgestellt.

Gewürfelt muss nicht werden, der Spieler, bzw. die Spielerin zieht jeweils zum nächsten Ort weiter. Bei jedem Ort ist es möglich, eine der Aktionskarten zu ergattern.

Die rote Fragekarte erhält man, wenn zwei der drei Fragen richtig beantwortet werden. Welches große Freizeitbad gibt es in der Stadt? Wer ist Ehrenbürger des Ortes? usw.

Die grüne Infokarte zählt eine Reihe von Freizeitmöglichkeiten auf und stellt die Frage: Womit könnte man das Angebot dieser Stadt für Jugendliche attraktiver machen?

Die blaue Aktionskarte fordert dazu auf, persönliche Erlebnisse zu erzählen, die man beim Besuch der angegebenen Attraktion hatte. 

 

Den Saalbau in Neustadt kennt man hier, aber: Wie heißt die Einrichtung für junge Künstler in Worms? Und: Wie heißt der Ort? Buchen. Nie gehört. Da mussten sogar Schulleiter und Redakteur passen.

 

 

 

Da war es gut und hilfreich, dass Natascha das Lösungsheft zur Hand hatte. So manche Karte wanderte zurück auf den Stapel, weil die Spieler diese nur behalten dürfen, wenn zwei der drei Fragen richtig beantwortet wurden. Saline in Bad Dürkheim - klar, bekannt, auch der Name der Oggersheimer Blondine ist kein Problem - aber es wäre ja auch kein preisverdächtiges Spiel, wenn man am Ende nicht klüger aus ihm hervorkäme.

 

 

Nicht nur Yönel ließ während des Spiels einfließen, wie sich die Arbeit im Vorfeld gestaltete. Als die Grundidee entwickelt war, machten sich die Spiele-Erfinder ans Recherchieren, die zeitaufwändigste Phase. Welche Stadt ist für eine Frage-, welche für eine Info-Karte geeignet? Welche Orte der Metropol-Region kommen überhaupt in Frage? Waren die Entscheidungen getroffen, ging es an das Schreiben und Laminieren der Aktionskarten. Ja, unbedingt, man habe die Metropolregion selber besser kennen gelernt.  

 

Nach knapp 60 Minuten hatten heute fast alle Karten ihre/n Spieler/in gefunden. Viel Wissenswertes wurde ausgetauscht und Spaß gemacht hats auch - die besten Voraussetzungen, um nun ein Interview anfertigen zu können.

Glückwunsch an die Gewinner und Danke für die interessante Spielstunde heute. Vielleicht erfüllt sich der Wunsch, dass das Spiel von einem Hersteller übernommen wird und in die Produktion geht.

weitere Bilder von der Entwicklung des Brettspiels bis zur Preisverleihung gibt es demnächst unter: Brettspiel zur Metropolregion