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Projekte

An der IGS wird das zweistündige Fach Projekt unterrichtet. Es dient dem Aufgreifen bestehender und neuer Lerninhalte, die fächerübergreifend nach der Projektmethode unterrichtet werden. Das bedeutet: Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich ein Projekt, planen dieses, führen es durch und reflektieren gemeinsam den Projektverlauf. Kriterien für ein gelungenes Projekt sind für uns: Schülerbezug, Handlungsorientierung und Lernen mit allen Sinnen. Ziel der Projektmethode ist es, dass Kinder und Jugendliche von "einfachem Handeln" durch Planung und Reflexion zu "bildendem Handeln" geführt werden. Es wird eine Verbesserung der Lebens-, Lern- und Arbeitsqualität des Schulalltags angestrebt.

Eine Zusammenarbeit mit Außenpartnern ist uns ein besonderes Anliegen. Zu diesem Netzwerk gehören nicht nur Großfirmen,wie die BASF in Ludwigshafenoderein Geldinstitut, sondern gerade einzelne Menschen, die mit ihren Fähigkeiten unseren Schulbetrieb bereichern.

Die Projektmethode ist eine offene Lernform, bei der die Teilnehmerinteressen und die lokale Situation berücksichtigt werden. Projektartiges Lernen kann nicht durch eine präzise Definition beschrieben werden. Erst das Miterleben und Mitgestalten verschiedener Projekte vermittelt die ganze Vielfalt des projektartigen Lernens.

Die folgenden Kriterien versuchen wir bei der Planung und Durchführung eines Projektes zu berücksichtigen:

1. Alltags- und Wirklichkeitsbezug: Projekte orientieren sich an alltagsnahen Inhalten und Problemstellungen und bieten Möglichkeiten zum „Vor-Ort-Lernen", zur Öffnung der Schule nach außen. Der Alltag wird zum Lehrer, das Leben zur Schule.

2. Interessen- und Berufsorientierung: Projekte greifen Schüler- und Lehrerinteressen auf und bieten den Schülern Möglichkeiten zur Selbst- und Mitbestimmung bei der Vorplanung, Durchführung und Auswertung des Projekts. Sie können einen Einblick in das Berufsleben vermitteln.

3. Erfahrungs- und Handlungsbezogenes Lernen: Projekte ermöglichen stattreproduzierendem und konsumierenden Lernen ein erfahrungs- und handlungsbezogenes Lernen: Möglichkeiten zur Selbsttätigkeit, zum forschenden, spielerischen, enteckenden, experimentierende.