Diese Seite drucken

Modelleisenbahn-AG

Von der Spielzeugbahn zur Modelleisenbahn

- das Motto der Modelleisenbahn AG

 

Der Umgang mit der Modelleisenbahn fördert die Kreativität  und das Handwerkliche Geschick der Teilnehmer bei gleichzeitiger Wissensvermittlung in den Randbereichen Elektrotechnik, Holzbearbeitung, Metallbearbeitung, Materialkunde und Zeitgeschichte.

An Hand einer Versuchsstrecke und einer Reihe von Bemusterungen, zu den verschiedenen Themenbereichen,  steigen wir systematisch in das spannende Gebiet der Modelleisenbahn ein.

Nach einem entsprechenden Einführungszeitraum  werden wir verschiedene Dioramen erstellen um die unterschiedlichen Fertigungstechniken zu erproben. Am Ende der Übungen steht das  Gemeinschaftsprojekt, herstellen einer Eisenbahn-Modulanlage.

Die Leitung der AG liegt in den Händen von Dipl. Designer Harald Meincken, zweiter Vorsitzender der Modellbahnfreunde Rhein-Neckar e.V.

 

Auch im Schuljahr 2012/13 war die Modellbau-AG Wachenheim wieder sehr fleißig. Hier einige Bilder unserer Arbeit.
 
 

eine erfreuliche Bereicherung der Modellbaugruppe, Selina mit Ihrer Zwillingsschwester bei der Arbeit

 

Das Modellbau Team Daniel und Lukas:

   

 

Adrian, unsere Stimmungskanone bei der Arbeit

egal was um ihn herum passiert, Mario ist immer konzentriert bei der Arbeit

Jacob begeisterte sogar seinen Bruder mit zu helfen

Max beim elektrostatischen begrasen seines Dioromas

letzte Feinheiten werden von Jacob angebracht

Konzentriert setzt Daniel ein Kunststoffmodel zusammen

der Wasserfall "rauscht" am Bergsee, Mario platziert noch die letzten Figuren auf sein Diorama

Selina setzte mit sehr viel können das Karussell für die Modellplatten zusammen

die Teilnehmer der Modellbau-AG präsentieren mit Stolz Ihre Halbjahres Arbeit

Präsentation der Arbeiten zum Tag der offenen Tür, Dez. 2012

und das geschied wenn man auf der Luftmatratze einschläft, wenn das mal gut geht

 

ein gutes Diorama sollte auch eine kleine Geschichte erzählen können

Detailansicht der Modellplatten die von den Selina und Florian geschaffen wurde.

  

 

 

Und hier noch einige kurze Erläuterungen:

 

Diorama:

Ein Diorama gibt einen kleinen, begrenzten Landschaftsausschnitt möglichst detailgenau wieder. Sie sind nicht für einen Fahr- oder Spielbetrieb (sofern sie überhaupt Gleise haben) vorgesehen. Durch die zumeist geringe Größe kommen auch kleine Details sehr gut zur Geltung und stellen somit einen Anreiz dar „besonders schön“ zu bauen. Aus diesem  Grund dienen Dioramen oft als Ausstellungsstücke oder zum Fotografieren von Modellen.

 

Funktionsdiorama:

Im unterschied zum normalen Diorama wird, wie es der Name schon verrät, eine Funktion nachgebildet z.B. ein drehendes Mühlrad oder eine Be- und Entladestation.

 

Module:

Ein Modul ist ein Diorama mit einer standardisierten mechanischen und elektrischen Kopplungs-

Möglichkeit. Aneinander gereiht ergeben die Module eine Modulanlage von endloser Größe. Eine einheitliche Norm der Anschlussmaße, Kopplung und elektrischen Versorgung gibt es leider nicht.

Durch die „handliche“ Größe der einzelnen Modul-Kästen wird der Aufbau und die Stromverlegung von der Unterseite begünstigt.

 

Anlage:

Eine Anlage ist ein in sich geschlossenes System, welches in einem Stück aufgebaut ist. Die Plattenbauweise war früher die übliche Bauform und ist auch noch Heute der Standart bei kleinen Heimanlagen. Größere Anlagen  werden auf einem Spantenunterbau errichtet. So können Höhen und  Tiefen  Gewichts sparend gebaut werden und sind für die Verkabelung von unten leichter erreichbar.

 

Segmentanlagen:

Wer eine größere Anlage aufbaut, ist gut beraten, seine Anlage in einzelne Segmente zu unterteilen.

Man weiß ja nie, was einem die  Zukunft bringt, z.B. bei einem Umzug, sind diese leichter zu handhabe. Bei einer Segmentanlage sind die einzelnen Segmente untereinander nicht austauschbar. Die Segment-Trennung  kann an beliebiger Stelle erfolgen. Natürlich sollten dann auch  die elektrische Verbindung  den  Stoßstellen lösbar ausgeführt werden.