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Modelleisenbahn-AG

Von der Spielzeugbahn zur Modelleisenbahn

- das Motto der Modelleisenbahn AG

 

Der Umgang mit der Modelleisenbahn fördert die Kreativität  und das Handwerkliche Geschick der Teilnehmer bei gleichzeitiger Wissensvermittlung in den Randbereichen Elektrotechnik, Holzbearbeitung, Metallbearbeitung, Materialkunde und Zeitgeschichte.

An Hand einer Versuchsstrecke und einer Reihe von Bemusterungen, zu den verschiedenen Themenbereichen,  steigen wir systematisch in das spannende Gebiet der Modelleisenbahn ein.

Nach einem entsprechenden Einführungszeitraum  werden wir verschiedene Dioramen erstellen um die unterschiedlichen Fertigungstechniken zu erproben. Am Ende der Übungen steht das  Gemeinschaftsprojekt, herstellen einer Eisenbahn-Modulanlage.

Die Leitung der AG liegt in den Händen von Dipl. Designer Harald Meincken, zweiter Vorsitzender der Modellbahnfreunde Rhein-Neckar e.V.

 

Im Jul. 2011, die 12 Jungen der Modellbau-AG lernen auf einer Test-Strecke den Umgang mit der Märklin-Eisenbahn.

 

Im Aug. 2011, die ersten Mini-Dioramen werden von jedem Modellbauschüler hergestellt.

   

Im Sep. 2011, wurden die ersten Mini-Dioramen fertig gestellt und begutachtet.

Im Nov. 2011, der kreative Umgang mit Gips bei der Landschaftsgestaltung bereitet viel Freude.

Im Nov. 2011, die Landschaftsgestaltung an unser 2. Modulbau-Serie macht große Fortschritte.

 

 

 

Im Dez. 2011, jeweils 2 Schüler erarbeiten im Team an der zweiten Diorama Serie.

Im Dez. 2011, hier zeigt die Modellbahn-AG, zum Tag der offenen Tür, die von ihnen gefertigten Diorahmen der 2. Serie.

 

 

Im Mär. 2012,  die dritte Modul-Serie ist in Arbeit, neben dem Landschaftsbau ist das Erlernen der Löttechnik eine neue Erfahrung. Die Kabel der Glühlampen im Haus und in der Brückenunterführung und die LED der Straßenbeleuchtung werden angeschlossen, aber auch das Brückengeländer ist in Löttechnik herzustellen.

Im Apr. 2012, sechs Jungs der Modellbau-AG in Göppingen bei Märklin zu Besuch.

 

 

Im Apr. 2012, der Chef der Firma Märklin begrüßt die "Modellbahnfreunde Rhein-Neckar e.V." und unsere Jungs der Modellbau-AG in Göppingen. Bei dieser Gelegenheit bekamen wir, dankenswerter weise, von der Firma Märklin eine Modelleisenbahnpackung geschenkt, als Grundstein für die geplante Modulanlage.

 

Im Apr. 2012, die Jungs der Modellbau-AG bei Märklin an der Krabbelkiste.

 

Im Mai 2012

Die Jungs und Mädels der AG haben in 6 Arbeitsgruppen die dritte Diorama-Serie fertig gestellt. Dieses mal war der Schwierigkeitsgrad etwas anspruchsvoller: Neben dem Geländebau, weitestgehend mit Styrodur als Unterbau, wurden auch verschiedene Lampen (Glühbirenen und LED) verlötet und schaltbar angeschlossen. 

 

 

Stolz präsentieren die Arbeitsgruppen ihre Dioramen.

 

  

Am Ende der Arbeit steht die "Manöverkritik" der Arbeitsgruppen. Die Anordnung der Figuren auf dem Diorama sollte immer eine "Geschichte" erzählen. 

 

Die Löttechnik wurde an Hand einer LED-Blinklichtschaltung mit Erfolg erprobt.

 

Zur Abwechlung erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Funktionsweise einer Dampfmaschine.

 

Und hier noch einige kurze Erläuterungen:

 

Diorama:

Ein Diorama gibt einen kleinen, begrenzten Landschaftsausschnitt möglichst detailgenau wieder. Sie sind nicht für einen Fahr- oder Spielbetrieb (sofern sie überhaupt Gleise haben) vorgesehen. Durch die zumeist geringe Größe kommen auch kleine Details sehr gut zur Geltung und stellen somit einen Anreiz dar „besonders schön“ zu bauen. Aus diesem  Grund dienen Dioramen oft als Ausstellungsstücke oder zum Fotografieren von Modellen.

 

Funktionsdiorama:

Im unterschied zum normalen Diorama wird, wie es der Name schon verrät, eine Funktion nachgebildet z.B. ein drehendes Mühlrad oder eine Be- und Entladestation.

 

Module:

Ein Modul ist ein Diorama mit einer standardisierten mechanischen und elektrischen Kopplungs-

Möglichkeit. Aneinander gereiht ergeben die Module eine Modulanlage von endloser Größe. Eine einheitliche Norm der Anschlussmaße, Kopplung und elektrischen Versorgung gibt es leider nicht.

Durch die „handliche“ Größe der einzelnen Modul-Kästen wird der Aufbau und die Stromverlegung von der Unterseite begünstigt.

 

Anlage:

Eine Anlage ist ein in sich geschlossenes System, welches in einem Stück aufgebaut ist. Die Plattenbauweise war früher die übliche Bauform und ist auch noch Heute der Standart bei kleinen Heimanlagen. Größere Anlagen  werden auf einem Spantenunterbau errichtet. So können Höhen und  Tiefen  Gewichts sparend gebaut werden und sind für die Verkabelung von unten leichter erreichbar.

 

Segmentanlagen:

Wer eine größere Anlage aufbaut, ist gut beraten, seine Anlage in einzelne Segmente zu unterteilen.

Man weiß ja nie, was einem die  Zukunft bringt, z.B. bei einem Umzug, sind diese leichter zu handhabe. Bei einer Segmentanlage sind die einzelnen Segmente untereinander nicht austauschbar. Die Segment-Trennung  kann an beliebiger Stelle erfolgen. Natürlich sollten dann auch  die elektrische Verbindung  den  Stoßstellen lösbar ausgeführt werden.