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Medienthementag


Medientag 2016 - Ein Bericht von den rasenden (und schwitzenden) Reporterteam der IGS Deiwa

Wir sind die Gruppe „Rasende Reporter“! Wir bestehen aus Marie, Katharina, Simon, Christoph  Sebastian, Felix und Hannah. Unsere Gruppe berichtet über den Medientag am Dienstag, den 14.06.2016  für die Schüler/-innen der Orientierungsstufe am Standort Wachenheim. An diesem Tag werden verschieden Workshops zum Thema "Medien" angeboten. Wir Schüler wählen einen dieser Workshops. Unser Gruppe hat Leute interviewt, mit einer Kamera von Frau Paulus gefilmt, von den jeweiligen Gruppen Fotos gemacht und die folgenden Berichte geschrieben. Das hat uns allen sehr viel Spaß gemacht.

Wir danken Frau Paulus und Frau Dürk-Killet für ihre Hilfe bei unserer Gruppe sowie den Lehrern, externen Referenten und Schülern für ihre tolle Mithilfe.

Das Reporter-Team

Workshop Geocaching

Dieser Workshop wird geleitet von Sabine Haupt. Sie ist Musiklehrerin an der IGS Deiwa. Geocaching ist eine moderne Form einer Schatzsuche bzw. Schnitzeljagd ausgestattet mit einem GPS-Empfänger (Global Positioning System) und den Koordinaten eines Schatzes (dem Cache). Aus dem Internet kann man die Schätze finden, die jemand an ungewöhnlichen Plätzen versteckt hat. Der Workshop handelt also vom Umgang mit dem GPS, der Suche nach den Caches. Dabei darf man noch an der frischen Luft und an schönen Orten wandern.

Workshop Werbung

Den Workshop „Werbung“ führt Marcus Metzger durch. Er ist Stufenleiter der Klassenstufen 5 und 6 und Lehrer in den Fächern Sport, Arbeitslehre, Gesellschaftslehre und Religion.

Im Workshop „Werbung“ geht es darum, wie Werbespots gedreht werden. Der Workshop ermöglicht den Schülern zu unterscheiden, was echt ist und was

Fake-Werbung ist. Außerdem wird ein eigener Werbespot gedreht. Es wird auch gelehrt,  was man für eine Werbung braucht.

Ein paar Beispiele wären: Prominente,  Musik, Warenreduzierungen und auch Werbesprüche wie zum Beispiel :,,Willst du viel, spül mit Pril!“ von der Spülmittelwerbung oder „Einmal hin, alles drin!“ von der Real-Werbung. Es wird auch gelehrt, dass eine Werbung komplett aus Lügen bestehen darf. Neben dem Erlernten Wissen, macht am Schluss das Drehen der Werbung doch am meisten Spaß.

Workshop Film

Der Workshop „Film“ wurde von einem professionellen Kameramann namens Herr Wagener geleitet. Wir haben Cassandra und Hannah interviewt, die als Schauspielerinnen und Assistentinnen beim Filmdreh dabei waren.

Die Kinder im Workshop „Film“ drehen mehrere Filme z.B. den Film mit dem Titel  „Zu spät“. Dabei geht es um einen Jungen, der zu spät in die Schule kommt. Sie verwenden Filmtricks wie z.B. das Zurückspulen oder Beamen. Sie benutzen auch Profiequipment. Die Kinder haben den Workshop gewählt, weil sie Theater spielen oder ihre Youtuber-Fähigkeiten verbessern wollen. Dabei haben sie viel Spaß.

Workshop Truman Show

Wir haben Herrn Ziegler und Frau Weiß interviewt, die den Workshop Filmanalyse zum Film „Truman Show“ geleitet haben.

Die zentrale Figur des Films ist der Versicherungsangestellte Truman Burbank, der – ohne davon zu wissen – der Hauptdarsteller einer Fernsehserie ist, die sich zum Ziel gesetzt hat, das Leben eines Menschen von Geburt an zu dokumentieren und per Liveübertragung im Fernsehen zu präsentieren. Zu diesem Zweck hat Christof, der Produzent der Serie, Truman als Baby von seiner Firma adoptieren lassen und eigens Seahaven, eine von Wasser umgebene Küstenstadt unter einer riesigen Kuppel, dem Omni-Cam-Ecosphere-Gebäude, bauen lassen. Seahaven ist eine idyllisch-harmlose Kleinstadt im Stile der 1950er Jahre mit simuliertem Wetter, Sternenhimmel, Sonne und Mond. Die Kuppel befindet sich auf den aufgeschütteten Hollywood Hills, oberhalb des Hollywood-Schriftzuges. Hier wächst Truman auf, umgeben von Schauspielern, täglich beobachtet von über 5.000 Kameras. Finanziert wird die Truman Show, die 24 Stunden täglich live übertragen wird, hauptsächlich durch Product-Placement. Das Ende ist cool, denn er merkt, dass er während seiner gesamten Kindheit gefilmt worden ist. Nachdem ihm dies bewusst worden ist, geht er  seinen eigenen Weg.

Workshop Hörspiel

Der Workshop „Hörspiell“ wird von Meike Kiefer geführt. Sie ist an der IGS Wachenheim als Deutsch- und Geschichtslehrerin tätig.

Im Workshop „Hörspiel“ geht es darum, welche Rollen es in einem Hörspiel gibt, wie die Geräusche gemacht werden und wie die Töne aufgenommen werden. Am Ende wird noch ein kleines Hörspiel von etwa 5 Minuten gedreht. In diesem Jahr geht es im Hörspiel darum, dass zwei Jungen auf einer Insel gestrandet sind. Auf der Insel regnet es. Dieses Geräusch vom Regen wird durch ein Regenrohr produziert. Die Sprecher müssen auch proben, sie müssen es aber nicht auswendig können, denn man sieht sie ja nicht, wenn sie ablesen, doch der Text sollte flüssig gelesen werden. Dann wird es aufgenommen und das Hörspiel ist fertig. Das Ziel ist aber viel Spaß zu haben.

Workshop Smartboard

Herr Bär hat am 14.06.2016 beim Medientag die Gruppe Smartboard geleitet. Ich (Katharina) und Marie haben Till aus dieser Gruppe interviewt. Wir haben ihn gefragt, warum er diesen Workshop gewählt hat. Er hat uns diese Gründe genannt: Er findet das Thema interessant. Weil er Lust hat etwas über das Smartboard zu lernen.Als wir ihn gefragt haben, wie er den Workshop bis jetzt findet, hat er gesagt: Er findet ihn gut, er wünscht  sich, dass er noch spannender wird. Wir haben ihn gefragt, was ein Smartboard ist; darauf hat er uns diese Antwort  gegeben: Das Smartboard kann man mit einer weißen digitalen Magnettafel vergleichen. Darauf kann man mit dem Finger oder speziellen Stiften bestimmte Elemente maskieren oder verschieben. Außerdem kann man auf dem Smartboard wie auf einer Tafel schreiben oder zeichnen, dies kann wieder auf einen Computer übertragen werden.

Workshop Klicksafe

Der Kurs „Klicksafe“  wurde von Frau Rösener und Frau Lutz geleitet. Sie haben uns darüber informiert, was Klicksafe eigentlich bedeutet: Es heißt übersetzt „sicheres Klicken“. Safe klick ist eine Webseite, wo man Tipps zur Sicherheit im Internet erhält z.B.  Cybermobbing, Mobbing und über Betrügereien. Dort bekommt man Hilfe und  wichtige Tipps für das Surfen im Internet. Die Teilnehmer des Workshops machten verschiedenen Übungen, sahen Filmausschnitte zu diesem Thema und erstellten eigene Fotostorys und Collagen.

Workshop Cybermobbing

Der Workshop wird geleitet von Frau Herringer, die jetzt Noll heißt. Sie ist die Schulsozialarbeiterin der IGS Deiwa. Später ist noch Herr Jochim dazu gekommen Er arbeitet als Polizist in Haßloch.  

Cybermobbing bedeutet, dass man Leute über das Internet beschimpft und beleidigt. Wenn ihr davon betroffen sein solltet, dann vertraut euch am besten einem Erwachsenen z.B. Eltern, Lehrern, Schulsozialarbeiter an. Sie können dies der Polizei melden und mit dem Betreiber der Internetseite sprechen. Es wäre gut, wenn du einen Screenshot als Beweis machen könntest. Damit das erst gar nicht passieren kann, geht entweder nicht ins Internet oder verschickt keine peinlichen Bilder.


 

Workshop Facebook, Internet und Sucht

Herr Reincke aus Kaiserslautern leitet den Workshop Facebook. Er arbeitet als selbstständiger Webdesigner und ist Referent für Medienkompetenz und Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit beim Naturschutzbund Rheinland-Pfalz. Anschließend erklärte Herr Hügel wie das Internet süchtig machen kann.

Facebook wurde 2003 gegründet und wird für sehr sicher gehalten. Man darf Facebook ab 14 Jahren benutzen, wenn jemand unter 14 Jahren erwischt wird, kann der Account mit einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit gesperrt werden. Facebook darf die Bilder, die auf Facebook gepostet werden für z.B. Werbung benutzen. Außerdem kann Facebook schlechte Auswirkungen haben z.B. bei der Frage, ob man eine neue Arbeitsstelle bekommt, denn der Chef kann den Facebook- Account ansehen, um etwas über die Persönlichkeit und den Charakter des Bewerbers herauszufinden und ob z.B. jemand nur Party macht. Durch diese Infos konnten wir verstehen, dass man mit Facebook vorsichtig und kritisch umgehen muss.


 

Workshop Datensicherheit

Der Workshop Datensicherheit wurde von Herrn Carius und Herrn Pfeiffer geleitet. Herr Pfeiffer ist Sozialpädagoge und kommt aus Mannheim. Wir haben mit Felix und Nils ein Interview geführt und gefilmt. Dabei haben wir folgendes erfahren: Bei der Gruppe Datensicherheit geht es um Schutz bei Handys oder PC-Spielen. Außerdem wurde die Gruppe darüber informiert, dass Schutzprogramme nicht immer zu 100% sicher sind. Uns wurde auch mitgeteilt, dass auch das Internet nicht sicher ist. Im PC-Saal durften die Schüler selbst an praktischen Beispielen diese Risiken erfahren.

Exkursion Radio Antenne Landau

Frau Heilig machte sich mit einer Schülergruppe auf den Weg nach Landau zum Studio von „Radio Antenne Landau“. Dort durften sie erleben, wie eine Radiosendung moderiert und aufgezeichnet wird und sogar selbst live im Radio sprechen. Ein Musikwunsch für die IGS Deiwa war auch noch möglich, wie man hier hören kann ....


Radiobeitrag vom 14.06.2016
 
 

Exkursion Redaktion Rheinpfalz Neustadt

Herr Beygo machte sich mit einer Schülergruppe auf den Weg nach Neustadt zur Redaktion der Rheinpfalz. Einen ausführlichen Bericht über unsere Exkursion findet ihr in unserer Schülerzeitung.

Hier schon mal die Zeitungsartikel, die über unseren Medientag in der Rheinpfalz erschienen sind:

 

Die Mechanismen und Tricks der Medien kennenlernen, um so zu einem möglichst selbstbestimmten Umgang damit zu kommen – das ist das Ziel des jährlichen Medientags an der IGS Umgang. Die 240 Schüler der 5. und 6. Klassen haben sich am Dienstag in 16 Workshops Einblicke in verschiedene Bereiche der Medienwelt erarbeitet.

Datenverantwortung, Cybermobbing, PC und Sucht, Besuche bei Radio, Zeitung, und der Dürkheimer Bibliothek, ein Kurzfilmdreh mit einem Kameramann, Hörspielproduktion – das Angebot am Medientag ist so vielfältig wie der Sammelbegriff Medien. Für Schüler spielen heute vor allem die sozialen Netzwerke und Chatplattformen eine große Rolle, Google und Co. verdrängen das Lexikon, Youtube und Streamingdienste wälzen die Geschäftsmodelle der Musikbranche um, Daten sind Handelsgut geworden. All das, und dass „die Medien“ eben nicht nur Quelle für objektive Informationen und Unterhaltung sind, sondern auch ein Werkzeug zum Erreichen vielfältiger Ziele sind, erfahren die IGS-Kinder an diesem Tag. „Mit welchen Tricks arbeitet Werbung? Das war eine unserer Fragestellungen“, erzählt Marcus Metzger, Leiter der Unterstufe an der IGS. In seinem Workshop ging es um die Kniffe, mit denen die Werbewirtschaft arbeitet. Dabei blieb es nicht bei der Analyse. Mit den frisch erworbenen Kenntnissen drehten die Kids gleich ein paar eigene Spots. „Eine Gruppe ließ es so aussehen, als ob man mit ihrem Klebestift einen Schüler an der Wand festkleben kann“, sagt Metzger.

Dana hat mit ihrem Workshop die Neustädter Kollegen der RHEINPFALZ besucht. „Wolfgang Kreilinger, der Leiter der Redaktion, hat uns erklärt, wie die Zeitung aufgebaut ist und unsere Fragen beantwortet“, sagt sie.

Aus dem Workshop „Cybermobbing“, zu dem ein Polizist aus Haßloch nach Wachenheim gekommen ist, nimmt Antonia mit, dass man nicht versuchen soll, allein mit dem Hetzen in sozialen Netzwerken fertig zu werden. „Zuerst soll man mit den Eltern reden, dann mit dem Klassenlehrer, und wenn es nicht aufhört mit der Polizei“, fasst sie zusammen.

Beim Passwortcheck einer Website im Workshop zum Datenschutz gab es Überraschungen. „Das Passwort einer Freundin würde sofort geknackt, für meins bräuchte man sechs Jahre“, sagt Kerstin.

Beim Facebook-Workshop lernten die Kids, welche Plattformen wie zusammenhängen, und dass das sorglose Posten von Fotos keine gute Idee ist, weil Zugriff und Nutzung durch andere kaum zu verhindern ist. „Wir haben erfahren, wie Bilder einer Tierfotografin ohne Erlaubnis von einer Tierhandlung für deren Werbung genutzt wurden“, erzählt Loris.

Den Unterschied zwischen gebührenfinanzierten und privatem Rundfundfunk hat Jonathan beim Besuch von Radio Antenne Landau kennengelernt. „Der Moderator hat uns auch das Studio und die Technik gezeigt. Und dann durften wir live in der Sendung Hallo sagen“, erzählt er. Für Jonathan kam es noch besser.

Er lernte, dass Medienbeeinflussung auch mal andersrum laufen kann. Antenne Landau spielte seinen Musikwunsch, „Hey“ von Andreas Bourani.

 

Besuch in der RHEINPFALZ-Redaktion: Schüler der Orientierungsstufe der Integrierten Gesamtschule Deidesheim/Wachenheim nutzten gestern mit Lehrer Sinan Beygo den Medientag, um sich über das Zeitungsmachen in der Lokalredaktion zu informieren. Wie wird man Journalist? Wann steht fest, was morgen in der Zeitung steht? Wo kommen die Bilder von der Fußball-Europameisterschaft her? Das ist nur ein kleiner Ausschnitt der vielen Fragen, die die Fünft- und Sechstklässler für Redaktionsleiter Wolfgang Kreilinger (auf dem Foto links) mitgebracht hatten. Lukas aus Haßloch berichtete, dass er am liebsten die Witze in der RHEINPFALZ liest. Karolina aus Bad Dürkheim informiert sich oft über die Situation der Flüchtlinge in der Region. Dana, ebenfalls aus Haßloch, schrieb eifrig mit. Sie ist Mitglied des Redaktionsteams der Schülerzeitung und steht im Wort, einen Artikel über den Besuch bei der RHEINPFALZ zu schreiben. (wkr)