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Brand in Wachenheim

Vermutlich durch Brandstiftung brannten am Standort Wachenheim in der Nacht vom 12. auf den 13. September zwei Papiercontainer. Der Unterricht am Freitag konnte wegen des starken Brandgeruchs im Gebäude, wegen nicht nutzbarer Toiletten und wegen eines zunächst ungeklärten Gasgeruchs während der Löscharbeiten nicht stattfinden.

Von den beiden blauen Papiercontainern blieb nichts übrig als die metallene Radaufhängung. Das Feuer loderte so hoch, dass die Holzdecke in Brand geriet und das Gebäude beschädigte.

Das Feuer fraß sich durch die Hohlräume über der abgehängten Decke in die Toiltten und ließ die Fensterscheiben bersten.

Durch die Hohlräume ist der Raum für Naturwissenschaften durch die starke Rußbildung nicht nutzbar. Er muss zunächst grundgereinigt werden. Auch hier sind Fensterscheiben geborsten.

Um alle Glutnester bekämpfen zu können, musste die Holzdecke von den 44 im Einsatz befindenden Feuerwehrleuten genau untersucht werden. Dabei mussten die Holzdielen zum Teil herunter gerissen werden. Auch der verwendete Kunststoff zur Abdeckung schmolz im Feuer dahin, Reste hängen noch von der Decke.

Letzten Endes war es der Geistesgegenwart unseres ehemaligen Hausmeisters, Karl Bauer, zu verdanken, dass nicht mehr passiert ist. Er alarmierte die Feuerwehr gegen 1.30 Uhr und begann, mit fünf Feuerlöschern das Feuer zu bekämpfen. Kreisvertreter und Schulleitung inspizierten den Schaden am frühen Morgen und klärten den weiteren Verlauf.

Am Montag, 16. September kann der Unterricht wieder aufgenommen werden. Ein Toilettencontainer wird am Dienstag geliefert werden, die notwendigen Anschlüsse sind bereits fertig gestellt. Die Polizei wird sich zu den Ermittlungsergebnissen kommende Woche äußern. Alles in allem hatte die Schule Glück im Unglück. Niemand wurde verletzt und ein Übergreifen auf den Klassentrakt konnte verhindert werden.